Produktion

HANDARBEIT FÜRS HANDWERKZEUG

Eines der wichtigsten Werkzeuge für den Friseur ist die Schere. Bis zu 1000mal schließen und öffnen sich die Klingen im Verlauf eines Haarschnitts. Um das Schneiden für den Friseur so entspannt wie möglich zu gestalten, werden Jaguar-Scheren nach strengen Qualitätsmaßstäben gefertigt:

  • Auswahl hochwertiger rostfreier Stähle
  • Ergonomisch optimal ausgerichtetes Design
  • Leichtgängigkeit, Schärfe und Handlichkeit


Zur Produktion setzt Jaguar modernste computergesteuerte Maschinen ein. Unverzichtbar ist jedoch auch heute noch die Handarbeit von Spezialisten: Pro Schere werden mehr als 120 Arbeitsgänge inklusive mehrerer Qualitätskontrollen ausgeführt. 2.500 bis 3.000 Scheren täglich produzieren 120 Mitarbeiter in Solingen. 



Durch den Schmiedevorgang am Fallhammer erhält der wertvolle Stahl die erste Kontur einer Friseurschere. 



Noch vor dem Härten werden die Zähne für eine Effilier-/Modellierschere gefräst. Am Rundtisch werden die Schraubenlöcher vollautomatisch gelocht und gebohrt. 



Im nächsten Schritt wird der geschmiedete Rohling gehärtet. Dafür wird er auf bis zu 1050° C erhitzt. Der ICE- oder speziell bei Jaguar - Friodur®-Tiefkühlprozeß bei bis zu -180° C verbessert das Stahlgefüge und erhöht damit die Verschleißfestigkeit des Stahles.



Es folgen verschiedene maschinelle Schleifprozesse der gehärteten Klingen. Handarbeit: Einer Schere von Hand den letzten Schliff zu geben, erfordert viel Erfahrung und Können.



Einer der wichtigsten Arbeitsgänge: Das Richten der Schere. Nur Wenige beherrschen diese "Kunst". Um die gleichbleibend hohe Qualität zu sichern, durchläuft jede Jaguar-Schere eine sorgfältige und umfangreiche Endkontrolle.